Die Dämmung eines Flachdachs ist besonders komplex anspruchsvoll. Dennoch lohnt es sich natürlich auch hier, denn die eingesparten Energiekosten sind nicht unerheblich.

Je nach Flachdachart gibt es verschiedene Dämmmethoden:

Dämmung von belüfteten Flachdächern („Kaltdächer“)

Bei dieser Dämmmethode entsteht eine kalte Luftschicht, daher der irritierende Begriff „Kaltdach“. Diese Kaltschicht ist zur Belüftung und zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden notwendig.

Wichtig sind auch hier der Einbau von Dampfbremsen und die Vermeidung von Wärmebrücken. Geeignet sind nur Flachdächer, die genügend Raum für die zusätzlich benötigte Luftschicht bieten.

Dämmung von unbelüfteten Flachdächern („Warmdächer“)

Der Dämmstoff wird zwischen Raumdecke und Dach kompakt verbaut. Anders als bei der Kaltdach‑Methode geschieht dies luftdicht.

Dämmung mit der Umkehrdach‑Methode

Bei dieser Dämmmethode wird auf eine vorhandene Dachabdichtung eine zusätzliche Dämmschicht angebracht. Wenn überhaupt, bietet sich diese Dämmmethode am ehesten für Heimwerker an. Doch auch hier lauern Tücken und Gefahren.

 Daher gilt: die Dämmung von Flachdächern gehört unbedingt in die erfahrenen Hände eines gut ausgebildeten Fachhandwerkers! Fehler und Nachlässigkeiten könnten erhebliche Schäden an der Bausubstanz verursachen und somit den Wert einer Immobilie drastisch senken.

Lieber gleich einen Fachbetrieb beauftragen statt später teure Ausbesserungs- und Sanierungskosten zu zahlen.