Das Mansarddach wurde von dem Architekten des Louvre – Pierre Lescot –  entwickelt.

Dabei werden die unteren Dachflächen stark abgeknickt, dadurch entstehen Senkrechten, die neuen Wohnraum schaffen.

Früher wurden Häuser hauptsächlich aus steuerlichen Gründen mit Mansarddächern gebaut, denn die Grundsteuer wurde anhand der Vollgeschosse erhoben und das Dachgeschoss unter einem Mansarddach hat nahezu die gleiche Größe wie die Wohnfläche der unteren Etagen.

Weil diese Dachform kostenintensiver als beispielsweise ein Satteldach ist, verzichten viele Hausbesitzer auf diese Variante. Was sehr bedauerlich ist, denn neben dem zusätzlich gewonnenen Wohnraum entsteht außerdem ein absoluter Blickfang für jeden Freund anspruchsvoller Architektur.